Freitag, 10. Januar 2014

"Divinum est sedare dolorem" - Es ist göttlich, den (Rücken)Schmerz zu lindern

Seit nunmehr rund 15 Jahren begleiten wir Menschen aller Altersstufen in Sachen Gesundheit: Im Büro, zu Hause, im Freien, gleich nach der Arbeit, vor der Arbeit...
Jeder zweite Deutsche leidet unter Rückenbeschwerden. 

Viele kennen diese und ähnliche Rücken-Infos: Die Wirbelsäule hat 34 Wirbel, 5 Abschnitte, Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule, so wie Kreuz- und Steißbein. Die größte Belastung liegt auf dem 3. und 4. Lendenwirbel und ähnliches. 
Sicherlich anatomisch wichtig, jedoch für den Großteil der Betroffenen zunächst nicht wirklich von Bedeutung, um aktuelle Beschwerden loszuwerden.

In der klassischen Rückenschule geht es vornehmlich darum, herauszufinden an welcher Stelle sich IHR Schmerz befindet, von da aus geht es dann weiter. Nun ist es aber nicht so, dass wenn Sie zur Rückenschule kommen genau diesen Schmerz vergessen und sogar loswerden wollen? Und das am liebsten noch am ersten Abend-nicht wahr!? Demzufolge hilft das somatisieren, das konzentrieren auf den momentan spürbaren Schmerz, nicht aus dem "Teufelskreis" von Verspannung, Stress, Schlaflosigleit und Verzweilflung. Im Gegenteil - hier wird Ihr momentanes Empfinden verstärkt. Dabei ist am spürbarem Schmerzpunkt direkt, in den meisten Fällen, NICHT die Ursache. 

Die "moderne Rückenschule" - so auch unsere Form der Trainings nach neuen Erkenntnissen und ebenso eigenem, ergänzendem Konzept (anteilsweise in Kooperation mit den Kassen sogar als "Boxkurs zur Rückengesundheit" möglich!) - sollte sich, im Gegensatz zum "Altem" mit dem Menschen als Ganzes beschäftigen.

Machen Sie sich zum Start beispielsweise eine "Haltungsuhr". Wann und wieviele Stunden am Tag sitzen Sie, gehen Sie, liegen Sie? Es sollten wenigstens insgesamt 5 Stunden leichte (Fort)Bewegung enthalten sein! Nehmen Sie sich einen einfachen Schrittzähler und steigern Sie Ihr Gesamtschrittmenge um 2000-3000 Schritte, so das Sie wenigstens täglich auf 8000 Schritte kommen (nachweislich erweisen sich 8000 Schritte täglich als lebensverlängernd). Hier bietet sich für eine Firma auch ein modernes und leicht für alle umsetzbares Online-Schritte Programm an (mehr Infos unter info@insa-gm.com).


Es stellen sich weitere wichtige Fragen:
Wann legen Sie Ihre "Pausen" ein und entspannen? Wie ist die Stimmung in Ihnen, um Sie herum? Wie schlafen Sie? Wie oft in der Woche haben Sie Zeit für sich ganz allein und das was Sie gerne tun? Wieviel Sauerstoff bekommen Sie am Tag und was essen Sie? Sie sehen sehr schnell, dass wir uns nicht wundern müssen wieviele Menschen heutzutage unter Rückenbeschwerden "leiden" denn selbst die Ursachen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst.

Bei Umfragen geben 40 Prozent der Erwachsenen an, gerade Rückenschmerzen zu haben, 62 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer berichteten im Rahmen des Gesundheitssurveys im Jahr 1998 über Beschwerden im vergangenen Jahr. Etwa zehn Prozent der Rückenschmerz-Patienten sind dauerhaft beeinträchtigt, fünf Prozent haben besonders problematische Krankheitsverläufe. Bei Rückenschmerzen gehen 60 Prozent der Betroffenen in den vorzeitigen Ruhestand, wenn sie länger als sechs Monate krankgeschrieben wurden. Nach einer einjährigen Arbeitsunfähigkeit erhöht sich dieser Anteil sogar auf 85 Prozent. Im Jahr 1998 gingen 16,7 Prozent der Frühberentungen bei Männern auf das Konto von Rücken-erkrankungen. Bei Frauen betrug der entsprechende Anteil 13,4 Prozent. (Quelle, Umfragen: "Schmerzliga")

Fazit: Rückenbeschwerden gibt es, Sie bleiben beim modernen, westlichen Lebensstil nicht aus, aber: 


Es muss nicht chronisch werden, nicht Ihr Leben bestimmen und beeinflussen!!!

Tut es das - setzen Sie dem Ganzen ein Ende! Werden Sie aktiv und vor allem: Kein konzentrieren mehr auf Schmerzpunkte, Unbeweglichkeit und Unwohlsein, sondern positive Einstellung, Neues ausprobieren und in jedem Fall mehr und regelmäßig leichte und Freude bereitende Bewegung. Dies ist, bei steigender Zeitnot auch am Arbeitsplatz möglich! Erkundigen Sie sich über das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Ihrer Firma oder werden Sie Initiator!

Die gesetzliche Krankenkasse erstattet Ihnen  bis zu 80 % der enstehenden Kosten eines 8-12 Wochen Kurses, in dem Ihnen von Stunde Eins an gezeigt wird, sich mit Ihrem Körper zu beschäftigen, sich selbst herauszufordern, den Schmerz mit "Achtsamkeit für das Ganze" Paroli zu bieten. Sie bekommen Übungen an die Hand - führen Sie sie mit Freude und positiven Gedanken aus. Nicht die Menge der Übungen macht es, das "Tun" ist es - lernen Sie sich kennen. Nehmen Sie sich Zeit.

"Divinum est sedare dolorem" - "Es ist göttlich, den Schmerz zu lindern" (Galen von Pergamon). Fangen Sie an - Sie werden Gefallen daran finden!

Alles Gute, 
insa Gesundheitsmanagement 
www.insa-gm.com

Donnerstag, 22. November 2012

„Vorbeugen ist besser als heilen.“


Wenn es draußen kalt wird, beginnt für den Organismus die herausfordernde Jahreszeit. Man friert, und der Körper wehrt sich gegen die Kälte. Das kostet Kraft, und das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren.
Man sollte nun sein Immunsystem unterstützen indem man besonders auf folgende Punkte achtet:

Bewegen Sie sich regelmäßig. Dies können kleine 20-30 Minuten Einheiten auf dem Mini-Trampolin, draußen beim joggen oder auch auf dem Ergometer sein, das dann wenigstens zweimal in der Woche. Halten Sie sich beweglich mit vermehrtem Stretching und Gymnastik. Sie sind so besser durchblutet und fühlen sich ausgeglichen und warm. Wo andere längst mal wieder dasitzen und frieren, sind Sie durchblutet und wohlauf.
Fällt es Ihnen in der Herbst/Winter Saison besonders schwer, schauen Sie was Ihr Betriebssportangebot in der Wintersaison hergibt oder organisieren Sie sich „Aktive Pausen“ in Büro über Ihre Personalabteilung oder das BGM. In der Gruppe bewegt es sich regelmäßiger!

Heizungsluft trocknet die Nasenschleimhäute aus und Viren können sich besser festsetzen. Dagegen helfen salzwasserhaltige Nasensprays oder Inhalationen. Auch die Befeuchtung der Raumluft kann helfen. Hängen Sie feuchte Tücher über die Heizung, einen Luftbefeuchter in den Raum oder stellen Sie einfach eine Schüssel mit Wasser auf.

Kälte schwächt das Immunsystem. Durch dicke Socken und heiße Fußbäder beugt man kalten Füßen vor. Versuchen Sie es hier mit Sportsocken, denn normale, dicke Wollsocken könnten Sie durch zu viel Wärmestau dann wiederum, wenn Sie Sie auch nachts tragen wollen, vom erholsamem Schlaf abbringen.
Regelmäßige Saunabesuche härten das Immunsystem ab. Gleiches gilt für Wechselduschen am Morgen. Beginnen Sie an den Füßen, über die Waden langsam hoch, die Handgelenke, Arme und schließlich die Herzgegend. Erst kühl, dann warm, dann kalt-herrlich erfrischend!

Die Viren werden vor allem durch Dinge übertragen, die mehrere Menschen berühren, etwa Türgriffe, Kaffeemaschinen oder Telefonhörer. Dagegen hilft häufigeres Händewaschen - übertreiben Sie hier jedoch nicht, dies greift natürlich die Haut an!

Bei der Ernährung sollten Sie auf Vitamin-C-haltiges Obst und Gemüse, auch Säfte, zurückgreifen. Gönnen Sie sich bereits morgens einen leckeren Fruchtcocktail aus Milch, Joghurt und diversem Obst (auch gefrorenes Obst ist in Ordnung!).

Nicht zu vergessen ist auch Ihre Seele, das innere Gleichgewicht. Gönnen Sie sich Pausen, entspannen Sie, genießen Sie die herbstliche oder vorweihnachtliche Stimmung. Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Wir wünschen einen gesunden Start in die vorweihnachtliche Zeit.

Ihr insa Team

Dienstag, 10. Juli 2012

Human Capital - Der wahre Wert der Mitarbeiter


Dass Mitarbeiter das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind weiß im Prinzip jeder. Doch dass dieses Kapital auch eine umfassende Förderung benötigt, ist bisher nicht jedem Unternehmen in ausreichendem Maße klar. Dabei ist das „Human Capital“ entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

Der Begriff „Human Capital“ oder „Humankapital“ beschreibt die große Bedeutung qualifizierter und motivierter Mitarbeiter für ein Unternehmen. Neben der Gesundheit sind individuelle Kompetenzen und Erfahrungen sowie die Motivation der Mitarbeiter der wichtigste Erfolgsfaktor. Dieses Humankapital zu fördern sollte demnach oberste Priorität jedes Unternehmens sein, das eine Führungsposition am Markt einnehmen möchte. Dennoch agieren viele Unternehmen noch zurückhaltend wenn es um die Investition in ihre Mitarbeiter geht. Bestehende Personalkosten wie Gehalt und Versicherungsbeiträge schrecken vor weiteren Ausgaben ab. Dabei führen laut einer Studie der Universität des Saarlandes beispielsweise Personalentwicklung oder eine Steigerung der Leistungsbereitschaft zu einem erhöhten Humankapitalwert. Umgekehrt reduzieren veraltetes Wissen und eine Abnahme der Bindungsbereitschaft der Mitarbeiter das Humankapital"[1]. Diese Abnahme der Bindungsbereitschaft beschreibt das entscheidende Problem der Unternehmen, die sich des Wertes ihrer Mitarbeiter nicht bewusst sind. Wer nicht in das Humankapital investiert, der verliert auf lange Sicht kompetente und motivierte Mitarbeiter und riskiert damit auch seine Wettbewerbsfähigkeit. Das gilt auch für Unternehmen die überdurchschnittliche Erträge erzielen. Zu diesem Schluss kommt unter anderem auch die Untersuchung der Saar-Uni: „Ertragsriesen können Humankapitalzwerge sein - und sich damit erheblichen Personalrisiken aussetzen".
Umfassendes, konzeptionell unterstütztes und strukturiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement liegt nicht weit, schauen Sie sich um und erfahren Sie erste Details unter www.insa-gm.com oder auf der nächsten „Zukunft Personal“ Messe in Köln vom 25.09.12 – 27.09.12. Wir freuen uns über Ihr Interesse – im Namen all Ihrer Mitarbeiter und Kollegen.


Ihr insa Gesundheitsmanagement Team



[1] Studie der Universität des Saarlandes: Humankapital in Firmen – Vom Wert der Mitarbeiter 

Montag, 4. Juni 2012


Schmeckt Ihnen das „Salz in der Suppe“?


Der am wenigsten differenzierte Sinn des Menschen ist die gustatorische Wahrnehmung, das Schmecken.

Der Mensch kann zwischen den fünf Geschmacksqualitäten süß, sauer, salzig, bitter und herzhaft unterscheiden. Die Sinneszellen, die die Geschmacksqualitäten wahrnehmen, werden Geschmacksknospen genannt und liegen auf der Zunge – in unterschiedlichen Abschnitten. Es befinden sich noch andere Sinneszellen in der Rachenschleimhaut.

Bereits in der frühen Schwangerschaft werden Geschmacksvorlieben gebildet. Diese sind, wie auch die Sensibilität zur Geschmackswahrnehmung, genetisch bedingt. Schon bei Neugeborenen kann dabei die Präferenz der Geschmacksqualität süß und eher fetthaltig, sowie die Abneigung gegen bittere und saure Lebensmittel festgestellt werden.

Nicht nur das Alter kann zu Geschmacksverlust oder Geschmacksstörungen führen.  Diese können immer auch ein Anzeichen für Bluthochdruck oder Diabetes sein! Oft wird Bluthochdruck durch zu hohen Salzkonsum hervorgerufen. Dass dieser überhöhte Salzkonsum jedoch nicht nur das Risiko von Bluthochdruck, sondern auch das Risiko von kardiovaskulären Krankheiten und Schlaganfällen erhöht, belegt eine Meta-Analyse des britischen Ärzteblatts[1].

Der durchschnittliche Salzkonsum in westlichen Industrieländern liegt bei etwa 10 Gramm am Tag. Die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Menge liegt bei 5 Gramm. Der größte Anteil des aufgenommenen Salzes wird dabei über Grundnahrungsmittel wie z.B. Brot und Wurst sowie Fertigprodukte, Fastfood und Kantinenessen aufgenommen. Dadurch ist es schwierig, den Salzkonsum auf ein natürlich notwendiges Minimum zu reduzieren.

Es ist möglich, mit minimalem Aufwand den Salzhaushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Verzehren Sie mehr frische Produkte wie Obst und Gemüse sowie Fisch, Fleisch, Geflügel und Milchprodukte, diese sind natriumarm. Die Zubereitung dieser Produkte nimmt meist nicht mehr Zeit in Anspruch als die eines Fertigproduktes, welches viele künstliche Salze (u.a. Glutamate) enthält.  Der Vorteil der frischen Lebensmittel liegt nicht nur in der Steigerung der Gesundheit, sondern auch im Wiederentdecken des natürlichen Eigengeschmacks der Lebensmittel.

Sie benötigen 10-14 Tage, in denen Sie auf zusätzliches salzen verzichten und schmecken dann auch wieder die natürliche Würze einer Suppe und anderer Lebensmittel – probieren Sie es aus!
Wohl bekommts.



Ihr insa Gesundheitsmanagement Team




[1] BMJ 2009; 339; b4567; Salt intake, stroke, and cardiovascular disease: meta-analysis of prospective studies.