Dienstag, 5. Januar 2010

Gesund und Aktiv in das neue Jahr - BGM 2010


Eine energiereiche, frische Jahreszeit - neue Vorsätze, Jahrestart, Ideen im Kopf, weiße Bäume, Büsche, Helle und Weite - auch so kann man den Winter sehen.
Ab und an Sonnenstrahlen die Energie spenden, tolle frische, saftige Äpfel und Kohlsorten beim Bauern - gar nicht so grau und kühl wie es oft gesehen wird.

Dennoch: 70 % der Menschen um einen herum sind gerade jetzt krank oder fühlen sich zumindest so. Und nicht nur mit einem Schnupfen, sondern mit stark geschwollenen Lymphdrüsen, völlig verstopften Stirn- und Nasennebenhöhlen, Kopfschmerzen, Fieberanfällen, Blässe, Schüttelfrost, manchmal sogar alles auf einmal!

Was ist los? Was passiert hier mit diesen Menschen? Warum haben andere das nicht? Wen packt es schneller? Warum hat einer es für zwei Tage und andere für Wochen?
Es gibt gerade zu dieser Jahreszeit in jedem Magazin einen Bericht über Vitamine, Immunsystem, Schnupfen-Heil-Tipps, Öle, Badezusätze, Massagen, und, und, und - jedes Jahr scheinen es mehr Leute zu sein die krank im Bett liegen, Termine absagen, tagelang nicht arbeiten können!

Eine Antwort: Die Viren werden immer radikaler und wir können uns einfach nicht wehren. Stimmt-aber davon gibt es Gott sei Dank nur einige wenige und wir sollten uns vor ganz aggressiven Viren auch impfen lassen-denn davor ist niemand gefeit.

Zweite mögliche Antwort: Zuviele Menschen - immer mehr Ansteckungsgefahr. Auch nicht gänzlich falsch. Viren und Bakterien vermehren sich natürlich schneller durch Tröpfchenübertragung und Körperkontakt.

Dritte Antwort: Zu wenig Vitamine (zumeist Coenzyme) in unserer Nahrung.

Eine von mehreren sehr guten Antworten (neben der, dass das Ganze auch mit der inneren Einstellung zur Jahreszeit, zum Lebensabschnitt, zum Leben selbst zu tun hat. Stichwort "Satutogenese").

Zurück zu den Vitaminen und Co-Enzymen:
Co-Enzyme helfen den Enzymen bei der Arbeit im  Körper, etwa bei Sauerstoff- oder Wasserstoffübertragung. Da im Körper tägliche Unmengen an chemische Reaktionen stattfinden (müssen) brauchen wir diese Co-Enzyme, die dann auch verbraucht werden-wir müssen also immer wieder neue zuführen damit unser Immunsystem funktioniert! Haben wir nicht genügend Co-Enzyme haben wir akuten Mangel und können im Extremfall sogar sterben!

13 Vitamine sind lebensnotwendig-viele kann der Körper in ausreichender Menge garnicht herstellen!

Von den wasserlöslichen Vitaminen C und B kann man viel zuführen, die werden bei Überschuß wieder vom Körper ausgeschieden. Die fettlöslichen Vitamine, die sogenannten EDKA Vitamine (gut zu merken!) und B12 können sich bei zu hoher Dosierung zu lange in der Leber ansammeln, aber da muss man schon sehr viele zuführen!

Heutzutage hört man immer wieder das die deutschen Ackerböden nicht genügend Vitamine und Mineralstoffe in unseren Lebensmitteln entstehen lassen - das stimmt. Die Portionen (Ihre Hand gilt als Mess"becher") sollten von bereits seit langem empfohlenen 4-5 auf 8-9 angehoben werden. 8-9 Mal am Tag Gemüse, Obst oder Gemüsesäfte - wichtig für Ihren gesamten Organismus! Schaffen Sie dies nicht regelmäßig oder sind extremen Stressphasen ausgeliefert, lassen Sie sich von einem Personal Trainer, Oecotrophologen, oder Gesundheitsberater in Ihrer Nähe zu Nahrungsergänzung beraten.

Noch eine vierte Antwort, die mir sehr am Herzen liegt, und ich den "Kranken" in meiner Umgebung rate: Senkt den Angriff der freien Radikalen! Kämpft, werdet zu Rittern und Kämpferinnen! Gebt Eurem Körper die Waffen und Ihr könnt Euch vor vielen "Angriffen" schützen!

Freie Radikale sind aggressive Moleküle, die Zellmembranen und die Erbsubstanz (DNS) schädigen können. Freie Radikale werden in kleinen Mengen vom Körper für Stoffwechelvorgänge benötigt nur - und so kommen wir zum Jahr 2010 zurück - heute werden zu viele freie Radikale produziert: durch Stress, Schlafmangel, Übersäuerung, Nikotin, Pestizide und andere Belastungen in der Umwelt.
Vor so manchen Angreifern können wir uns nicht schützen, andere können wir minimieren.

Es gibt hierfür eine tolle Alternative zu Schlafmitteln, Antidepressiva und Nikotinpflastern! Die sogenannten: Antioxidantien!
Vitaminene/ Co-Enzyme - sind Antioxidantien!Besonders Vitamine A, C und E helfen Ihnen bei Ihrem ritterlichem Kampf für den Sieg Ihres Immunsystems.

Antioxidativ wirksam, aber selbst keine Antioxidantien sind Elemente wie Selen, Mangan oder auch Magnesium. Sie sind Bestandteile endogener Abwehrmechanismen, werden dabei selbst aber nicht verändert.
Selen ist in größeren Mengen für unseren Körper giftig, wird jedoch in kleinen Dosen benötigt. Der Tagesbedarf liegt bei Frauen bei etwa 55 Mikrogramm und bei Männern bei etwa 70 Mikrogramm. Selen ist in Fisch und Fleisch, in Nüssen, Hülsenfrüchten und Getreide enthalten. Der Gehalt in pflanzlichen Nahrungsmittel ist allerdings vom Selengehalt im Boden abhängig. Dieser ist in Deutschland sehr gering. Noch ein Tipp: Kaffee, schwarzer Tee und auch warmer Kakao hat hohe Mengen an Antioxidantien-also diese in Maßen in Ruhe genießen - sehr gut!

Deutschland 2010 -  nicht alles rosig, aber wie bereits im Garten Eden sinnbildlich erläutert: "Die Art und Weise unseres Fortbestehens liegt ganz allein in unseren Händen."

Wählen Sie saisonales, heimisches Obst und Gemüse - auch schockgefroren ist es ok. Verkochen Sie nicht alles, essen Sie davon viel und regelmäßig, ergänzen Sie bewußt und in den richtigen Mengen wenn Sie wissen Ihr Tag ist stressig und es bleibt wenig Zeit für Nahrungsaufnahme (tolle Idee für Ihren Betrieb, Ihre Arbeitsstelle: Im Betrieblichem Gesundheitsmanagement kann ein Gesundheitstag rein zum Thema "Vitamine" veranstaltet und praktische Dinge gleich umgesetzt werden! Schlagen Sie das doch einmal vor.)

Zählen Sie zu den 30% die die "Kranken" versorgen, die frische Luft genießen können und ausgeglichen durchs Leben gehen.


Bleiben Sie aktiv, wir sind auf Ihrer Seite.
Insa-Gesundheitsmanagement

Montag, 16. November 2009

Gesund - krank oder: „Das gesunde Ungleichgewicht“

Der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe Aaron Antonovsky (1923–1994) hat mit der „Salutogenese“ in den 1970er Jahren den Gegenbegriff zur bekannten Pathogenese geprägt.
Die Pathogenese beschreibt die Entstehung und Entwicklung einer Krankheit mit allen daran beteiligten individuellen Faktoren wie z.B Veranlagung, Krankheitsprozesse oder Leidensentstehung im Sinne der Psychosomatik.

Die Pathogenese geht davon aus, dass der Mensch immer zu einer Homöostase (zu einem Gleichgewicht) finden muss und durch Krankheiten dieses Gleichgewicht gestört wird. Bei der Salutogenese hingegen machte Antonovsky deutlich, dass der Mensch sich hauptächlich im Ungleichgewicht (Heterostase) bewegt. Eine Unstabilität, die nicht zwingend etwas Negatives bedeuten muss. Dieses Ungleichgwicht erfordert einen aktiven Umgang mit dem was gerade mit einem geschieht, Antonovsky spricht hier vom „Kohärenzsinn“ oder „Kohärenzgefühl“.

Das Gesundheits-Krankheits-Kontinuum eines Menschen ist bedingt durch subjektive Erlebnisse und Empfindungen sowohl als auch durch objektive Faktoren - hier kann es so sein, dass jemand sich im Leben immer eher auf der positiven Seite fühlt, also mehr Umstände als gelingend betrachtet, oder jemand befindet sich eher auf der Nicht-Gelingenden Seite des Kontinuums und es scheint ihm ständig etwas zu misslingen oder Negatives scheint immer wieder zu geschehen. Antonovsky spricht in diesem Zusammenhang von der „Qualität des Kohärenzgefühls“, wobei er die Krankheit an sich als etwas grundlegend Positives betrachtet und der Betroffene ist, je nach Köhärenzgefühl, nicht gesund oder krank, sondern er ist eben mehr gesund oder weniger gesund.

Das Kohärenzgefühl entwickelt sich laut Antonovsky nur bis zum 25. Lebensjahr und bleibt dann so mit fortschreitendem Alter bestehen. Dies wurde inzwischen widerlegt, denn in jedem Alter kann sich der Kohärenzsinn in beide Richtungen verändern und er kann gezielt geschult und somit verbessert werden – ganze Firmen beauftragen Trainer, Präventivmediziner und Coaches aus dem Gesundheitsmanagement zur Verbesserung des Kohärenzsinnes ihrer Mitarbeiter und der Führungsebene.

Insgesamt bemerkenswert und hervorhebenswert ist die Tatsache, dass es bei der Salutogenese um den „Gesundungsweg“ geht und nicht um die Krankheit selbst, nicht also um ihre Symptome und deren Bekämpfung.
Umsetzung in die Praxis:

1.Kenne Deinen Körper – lebe bewußt

2.Ungleichgewicht ist nichts Negatives

3.Nutze Krankheitstage zu Energieaufladung, Sammlung

4.Leiden bringt Dich nur langsam bergauf und hemmt Dich in Deiner Entwicklung

5.Verstehe die Zusammenhänge des Lebens/ der Welt (comprehensibility)

6.Gestalte Dein eigenes Leben in Deinem Sinne (manageability)

7.Vertraue in Dich selbst

8.Glaube an einen Lebenssinn und gebe Deinem Leben einen Sinn (meaningfullness)

9.Nutze Deine Ressourcen der Widerstandsfähigkeit und bilde sie immer weiter aus (Stressmanagement, Intelligenz, Bewältigungsstrategie, Entspannungstraining, gesunde Ernährung, Energiemanagement, u.ä.)

Bei all diesen Punkten kann der Mensch auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, sollte aber auch offen sein für Vorschläge und Hilfen von Außen: Vorträge, Präsentationen, Glauben (durchaus auch im außer-religiösem Sinne möglich), Erfahrungsaustausch, Kurse und Empfehlungen zu diesem Bereich.


Auch wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Insa-Gesundheitsmanagement

Mittwoch, 3. Juni 2009

Was ist eigentlich Work-Life-Balance?

"Work-Life-Balance": Arbeit und Privates stehen miteinander in Einklang.

Die Begriffsbildung stammt aus dem Englischen: Arbeit (work), Leben (life), Gleichgewicht (balance). Es soll/ sollte angestrebt werden einen Gleichgewichtszustand zwischen Alltagsleben und Beruf zu erreichen (Quelle: wikipedia 2009).
Was bedeutet jedoch Gleichgewicht? Ist das empfinden eines Gleichgewichts nicht sehr individuell und subjektiv? Es geht in der Work-Life-Balance also stark um persönliche Entscheidungen, Selbstorganisation, aber auch um den Abgleich von Bedingungen am Arbeitsplatz: ob als Arbeitnehmer oder auch als Arbeitgeber, Managener oder Freiberufler.

Konkrete Zielsetzungen im Leben als auch im Beruf sind von hoher Bedeutung, ob als Konzernchef mit Ehefrau, ob als Managerin mit Kindern und Ehemann, ob alleinerziehend oder beruftätig mit Großfamilie - jeder muss und sollte Ziele definieren, sie als erreichbare Teilzielsetzungen auch erreichen und so beginnen im alltäglichem Auf- und Ab eine ganz eigene gesunde Balance zu finden.
In diesem Bereich haben sich in den vergangenen Jahren BGM Fachleute, Mentalcoaches, Berater angesiedelt und können eine hervorangende individuelle, als auch firmeninterne "Erste Hilfe" leisten. Stück für Stück werden Ziele definiert, werden Zwänge gelockert, wird Druck genommen und neue Wege aufgezeigt: eine hilfreiches, wunderbares Angebot: schauen Sie sich um und suchen/ googeln Sie nach Ganzheitlichem Gesundheitsmanagement in Ihrer Stadt.
Bleiben Sie positiv.
Claudia Paine
Insa-Gesundheitsmanagement.de

Sonntag, 15. Februar 2009

In Zeiten der Wirtschaftskrise MIT betrieblichem Gesundheitsmanagement KOSTEN SPAREN

In Zeiten des Abwägens ob BGM oder eher nicht, wäre es gut sich einmal folgende Zahlen vor Augen zu führen:

Geht man von 220 Arbeitstagen im Jahr aus, schlägt der Krankheitstag einer Bürofachkraft (65.000 € Gesamtkosten p.a.) mit 295 Euro zu Buche. Kommt es – vorsichtig gerechnet – zu zwei Ausfalltagen pro Jahr aufgrund arbeitsplatzbedingter Rückenprobleme sind das bereits 590 Euro.
Im Durchschnitt ist ein Arbeitnehmer an 16,4 Tagen im Jahr schwer krank. Mit 100 Angestellten kostet das dem Unternehmen bis knapp 2,5 Millionen Euro p.a .

Diese Kosten können durch spezifische Maßnahmen und Training um ca. 40% gesenkt werden.


In diesem Sinne, bleiben Sie in Ihrem Betrieb bei aktiven und informellen Gesundheits-Aktionen für Ihre Mitarbeiter. Kürzen Sie nicht an "falscher Stelle", oder - falls noch nicht begonnen - investieren Sie in diese Form der ganzheitlichen Gesundheitserhaltung und sparen Sie kurz- sowie langfristig Kosten.

Herzlichst,
Das insa Team